Kampagnen

Aktion '5 vor 12' – AWO gegen Rassismus

Der 21. März wurde 1966 von den Vereinten Nationen als Internationaler Tag gegen Rassismus ausgerufen. Im Jahre 1960 hatten an diesem Tag Polizisten im südafrikanischen Township Sharpeville 69 Demonstranten niedergeschossen, die friedlich gegen die Apartheidgesetze demonstriert hatten.

Knapp 50 Jahre danach werden Menschen im Herzen Europas immer noch getötet, aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle mit türkischen und griechischen Opfern oder die vier Toten einer jüdischen Schule in Toulouse sind die jüngsten Beispiele.

Am Mittwoch, 21.03.2012, beteiligte sich die Arbeiterwohlfahrt Ulm an der Aktion '5 vor 12' gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Damit unterstützte die AWO Ulm die Aktion, die von der Türkischen Gemeinde Deutschland ins Leben gerufen wurde.

Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder und Klienten der AWO Ulm demonstrierten gemeinsam, friedlich vor der Geschäftsstelle am Ehinger Tor in der Schillerstrasse in Ulm. Um 11:55 versammelten sich ca. 30 Demonstranten mit „AWO gegen Rassismus" Plakaten. Mit dieser fünfminütigen Versammlung wurde ein Zeichen gesetztgegen Rassismus und damit einhergehend eine Befürwortung für eine offene und tolerante Gesellschaft.


 

Unsere Kita-Rappelkiste beteiligte sich an der Aktion „Sand im Getriebe“ im Rahmen der Kampagne „jetzt schlägt´s 13"

Noch immer fehlen mindestens 220.000 Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen.Trotzdem darf am Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz nicht gerüttelt werden! Auf keinen Fall darf die Betreuungsqualität leiden. Wer fordert Qualitätsstandards, wie Gruppengrößen oder räumliche Bedingungen aufzuweichen, hat nicht das Interesse der Kinder im Sinn. Die AWO weiß, dass der Ausbau der Kinderbetreuung mit enormen Herausforderungen verbunden ist.

Darauf soll die Aktion aufmerksam machen. Deshalb hat der AWO Bundesverband alle AWO Kitas oder Tagesmütter bzw. Tagesväter aufgerufen, Sand aus ihren Buddelkästen zu schicken. Dieser Sand soll dafür stehen: dass es an allen Ecken und Enden knirscht im Getriebe. Der AWO Bundesverband sammel diesen Sand. In einer öffentlichkeitswirksamen Aktion soll der Sand dann am Anfang des nächsten Jahres unter Einladung der Presse an hochrangige Vertreter der verfehlten Kita-Ausbau-Politik übergeben werden. Auch die „Kita Rappelkiste“ wollte ein Zeichen setzen und nahm an dieser Kampagne teil. Uns ist es ein großes Anliegen, dass es auch weiterhin ein verlässliches, qualitativ hochwertiges Betreuungs- und Bildungsangebot gibt. Trotz des Fachkräftemangels im Betreuungsbereich, soll der Beruf des Erziehers nicht an Bedeutung verlieren und es sollte nicht zu Lasten der Mitarbeiter und den Familien gehen. An dieser Aktion teilzunehmen war sehr unkompliziert, da wir nur etwas Sand aus unserem Sandkasten in eine kleine durchsichtige Plastiktüte füllen mussten um diesen, dann per Post an den AWO Bundesverband zu schicken. Nach kürzester Zeit bekamen wir schon ein Schreiben vom AWO Bundesverband indem man uns für die Unterstützung dankte. Wir hoffen das viele Kitas diese tolle Aktion unterstützen und sie somit etwas bewirken kann.

 

  

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